Durch die Französische Revolution von 1789 verloren die Grimaldis in Frankreich alle Adelsprivilegien und ihren dortiger Besitz. Trotz des französisch-monegassischen Vertrages von Péronne wurde im von Frankreich umschlossenen Monaco die Absetzung des Fürsten und der Anschluss an Frankreich gefordert, das 1792 mit der Absetzung Ludwigs XVI. Republik geworden war. Honoré III. wurde nach dem Annexionsbeschluss 1793 inhaftiert und starb 1795 in einem Kerker in Paris. Nach demEnde der Napoleonischen Kriege stellte der Wiener Kongress dankder Bemühungen Talleyrands den Staat Monaco wieder her, sowie das Königreich Sardinien, das Savoyen, Piemont und Nizza zurückbekam und zusätzlich Genua erhielt und – mit der Hauptstadt Turin – Schutzmacht Monacos wurde. Honoré IV. war jedoch zu krank, um die Kontrolle über sein Fürstentum zu übernehmen, deshalb ernannte er seinen Bruder, Prinz Joseph,zum Regenten – wogegen allerdings sein Sohn Honoré Gabriel Grimaldi( 1778–1841) revoltierte und daraufhin von Prinz Joseph 1815 zum Regenten Honorés IV. ernannt wurde. Nach dessen Tod bestieg er 1819 als Fürst Honoré V. den Thron. Die Münze zeigt Honoré Gabriel Grimaldi nach einem um 1800 entstandenen Gemälde eines unbekannten Malers. |